Das Thema „direkte Demokratie“ führt im heutigen Deutschland bedauerlicher Weise nach wie vor ein mehr als bescheidenes Schattendasein, und wird seitens „Mainstream“-Medien und etablierten Altparteien im besten Falle „stiefmütterlich“ behandelt.

Die Verfassung des Bundes betreffend wird seitens des politisch-medialen Establishments mit aller Kraft an der Mer der strikt parlamentarisch-repräsentativ angelegten Staatsorganisation festgehalten. Die Verfassungen der Länder eröffnen ihrerseits zwar ausdrücklich weitere plebiszitäre Gestaltungsmöglichkeiten, setzen diesen jedoch derart hohe Hürden, dass sie faktisch ausgeschlossen bleiben. Sofern man überhaupt bereit ist, die entsprechende öffentliche Diskussion zu führen, so wird dem „Otto Normal Verbraucher“ für üblich jede über allgemeine Wählen hinaus reichende Mündigkeit abgesprochen, und so werden die tragenden Schicksalsfragen der Nation und „Union“ – in einer dem europäischen Vergleich gänzlich fremden Unsitte, hierzulande weiterhin ausnahmslos seitens einer kleinen Kaste politischer Funktionäre „über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden.“

In der Gesamtbetrachtung wird man konstatieren müssen, dass die in Deutschland bis dato vorherrschenden realpolitischen Gegebenheiten schlicht und ergreifend unzureichend zur Befriedigung demokratischer Bedürfnisse sind.

Der Umstand, dass sich das sehr wohl mündige deutsche Volk weiterhin mit einer ihm „von oben“ dar gereichten „Demokratie-Light“, oder auch „Fassaden-Demokratie“ abspeisen lassen soll, wird unsererseits als schlichtweg inakzeptabel empfunden. Insofern verstehen wir das Streben nach einer weitreichenden plebiszitär-demokratoschen Restauration unseres Vaterlandes als entscheidenden Antrieb unseres politischen Wirkens. Deutschland. Aber plebiszitär.


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